Kommunikation macht glücklich

 

Dies wird jeder aus eigener Erfahrung bestätigen. Doch ist die Technik, die heutzutage den Großteil der Kommunikation ermöglicht, auch gesund? Pflanzen zumindest reagierten jüngst allergisch auf einen W-Lan Router, eine Technik, die wir mittlerweile in fast jedem Haushalt und auf der Arbeit wie selbstverständlich zulassen. Der W-Lan Router ließ Kresse mutieren. So das sichtbare und schockierende Ergebnis eines Schulexperimentes, in dem Schüler Kressesamen gedeihen ließen: Einmal in einem Raum mit W-Lan Router, einmal ohne.

kresse-test

Was für Pflanzen gilt, ist für den menschlichen Körper unbedenklich?

Dies zumindest versuchen Unternehmen, die mit technischen Geräten handeln, die für den Anstieg elektrischer und magnetische Felder verantwortlich sind, seit Jahren über vorgeblich unabhängige Studien nachzuweisen. Dennoch belegt eine steigende Anzahl wissenschaftlicher Studien , dass Gesundheitsprobleme wie Krebs, Fehlgeburten, Missbildungen, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stress, Schwindel, Herzprobleme, Autismus, Lernstörungen, Schlaflosigkeit und Alzheimer im Zusammenhang mit der steigenden Umweltbelastung durch Elektrosmog stehen.

Studien zum Thema Handystrahlung

Nicht zu leugnen ist die Tatsache, dass wir in unserem Lebensraum einer steigenden Strahlenbelastung elektromagnetischer Felder ausgesetzt sind. Innerhalb von nur 25 Jahren hat sich die drahtlose Vernetzung der Welt explosionsartig entwickelt. Allein in Deutschland gibt es rund 82 Millionen Handys. Hinzu kommen zahlreiche Sendemasten und der weitere großflächige Ausbau des Mobilfunknetzes mit UMTS .

Den Effekt auf unsere Gesundheit merken wir oft nur mittelbar und selten kurzfristig. Dennoch wird unser Körper anfälliger für Krankheiten, die nicht direkt mit Elektrosmog in Verbindung gebracht werden können. Der Körper zeigt die Störung an seiner gesundheitlichen Schwachstelle, die bei jedem Menschen verschieden ist, durch die Verstärkung der Beschwerden.

Grenzwerte, die eigentlich die Bevölkerung schützen sollten, werden oft erstaunlich tolerant festgesetzt, wohlwissend, dass die Wirtschaft des Landes von der Mobilfunkindustrie abhängig ist und ein Milliardenmarkt entstanden ist, auf den keiner so leicht wieder verzichten möchte. In Russland, Italien und Belgien gelten indes deutlich niedrigere Grenzwerte als in Deutschland.

Schädigungen weit unter den Grenzwerten

Ob unsere Gesundheit langfristig und schleichend Schaden nimmt, ist wirtschaftlich gesehen eben zweitrangig. Ganz im Gegenteil. Das eine Geschäft beflügelt das andere. Krankheiten grassieren, Krankenhäuser sind gut gefüllt und die Pharmazie erwirtschaftet Milliardenumsätze. Vater Staat ist daher wenig motiviert, die wirtschaftlichen Geschäfte, die sich durch Mobilfunk direkt und indirekt ergeben, zu riskieren. Immerhin warnt mittlerweile die WHO vor Gefahren durch Handystrahlen.

WHO warnt vor Handystrahlung

 

THANK YOU FOR CALLING

Intuitiv haben Sie es bestimmt selbst schon gemerkt nach langen Telefonaten. Handystrahlung hat einen Effekt. Über die Schwere des Effektes wird seit Jahren gestritten. Die 17.000.000.000.000 Dollar Frage – so der Jahresumsatz der Mobilfunkindustrie – ist deshalb auch weiterhin ungeklärt, obwohl schon 1999 der als „Industriewissenschaftler“  bekannte Dr. George Carlo’s folgenden Brief an AT&T Chairman & CEO geschrieben hatte

Brief von Dr. George Carlo an C. Michael Armstrong (CEO von AT&T)

Die Studie erforschte die Langzeitfolgen der Mobilfunktelefonie und kam zu folgenden Ergebnissen

    • Mikrokerne im Blut: kleine zusätzliche Zellkerne, die in gesunden Zellen sehr selten vorkommen und ein Indikator für schwere genetische Schäden sind.
    • Erhöhtes Gehirntumor-Risiko: Handynutzer starben häufiger an Gehirntumor als Nichtnutzer.
    • Erhöhtes Risiko für Akustikusneurinome: Ein gutartiger Gehirntumor am Hörnerv, der in fast 50 Prozent der Fälle zum Verlust des bestehenden Hörvermögens führt.

Jetzt gibt es den passenden Film zur Thematik

Eine umfangreiche Nachrichtensammlung zu dem Thema findet Ihr hier
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